Herbstregatta: Esther segelt bei schwachem Wind zum Sieg
Bei strahlendem Sonnenschein, aber äußerst schwachem Wind fand am Tag der Deutschen Einheit die diesjährige Herbstregatta der Segelabteilung am Schweinfurter Baggersee statt. In diesem Jahr wurde ausschließlich eine Opti-Regatta ausgetragen. Vier Boote gingen an den Start. Das ursprünglich ebenfalls geplante Laser-Matchrace konnte mangels Wind und Teilnehmern nicht stattfinden.
Nach der Steuermannsbesprechung und dem Briefing der jungen Teilnehmer um 12 Uhr ging es zur ersten Wettfahrt. Auf einem Dreieckskurs waren bei äußerst schwachem Wind vor allem Geduld und seglerisches Geschick gefragt.
Die Zeit zwischen den Wettfahrten wurde den jungen Seglern nicht langweilig. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Teilnehmer stärken, während beim Diabolo-Spielen und Fußball für Bewegung an Land gesorgt war. Gegen 15:30 Uhr konnte schließlich eine zweite Wettfahrt gestartet werden.
Zahlreiche Spaziergänger und Zuschauer verfolgten das Geschehen und genossen gleichzeitig den sonnigen Feiertag am Baggersee.
Am besten kam Esther Berthold mit den schwierigen Bedingungen zurecht und sicherte sich den ersten Platz. Entscheidend war dabei ihr Gespür für den leichten Wind: Durch gezielte Gewichtsverlagerung nach vorne und zur Leeseite gelang es ihr, die wenigen Windzüge besonders gut auszunutzen. Simon Koch belegte den zweiten Platz. Felix Strauch vom Segelclub Ellertshäuser See Schweinfurt und Max Goldstein teilten sich Rang drei.
Bei der Siegerehrung bedankten sich die Eltern der Nachwuchssegler beim Jugendtrainer Holger Kristandt für die geleistete Arbeit und die Ausbildungs-Saison. Zum Abschluss des Regattatages kamen Teilnehmer, Eltern und Mitglieder der Segelabteilung zum gemeinsamen Grillen und Seglerhock zusammen und ließen den Tag in geselliger Runde ausklingen.
Auch wenn der Wind an diesem Feiertag auf sich warten ließ, bot die Herbstregatta einen gelungenen Abschluss der Segelsaison für den Nachwuchs.